Dienstag, 8. Juni 2010

Der Abschied naht…

Nach ein paar Tagen entspannten Badeferien in einem charmanten Hotel am Golf von Mexico, machten wir uns am 4. Juni mit dem Ami-Schlitten auf den Weg nach Miami. Die Route führte uns durch die Everglades im Süden Floridas. Ausser zahlreichen Airboat-Anbietern und sumpfartigen Landstrichen mit üppiger Buschvegetation war da leider nicht viel zu sehen. Einzig die zahlreichen Schilder entlang der Strasse warnten vor den hier lebenden Kreaturen. Einen Alligator bekamen wir leider nicht zu Gesicht.


Am Tag darauf besuchten wir den südlichsten Punkt von Kontinental USA. Dieser liegt auf der Insel Key West. Also nahmen wir den dreistündigen Weg südwärts auf uns. Die Insel selber vermochte uns nicht zu überzeugen. Vielmehr war es der Weg dorthin, welcher über diverse Nachbarinseln und gewaltige Brücken führte und uns in Staunen versetzte.




Am 6. Juni gaben wir das Auto in Miami South Beach ab und checkten in unserem letzten Hotel ein. Hier ’schwenken’ wir nun unseren Allerwertesten noch etwas im Atlantik, bevor wir dann am 9. Juni gegen Abend, die Staaten endgültig in Richtung Schweiz verlassen.



Dies ist voraussichtlich unser letzter Blog. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken für das grosse Interesse an unserem Reiseblog und für die vielen tollen Kommentare und Rückmeldungen. Es bereitete uns jeweils enorm viel Freude, etwas aus der Heimat zu hören.
In diesem Sinne, vielen Dank und wer weiss, bis zum nächsten mal… ;-)

Freitag, 28. Mai 2010

Endlich! Heiss, heisser…… Florida!

Nach einem mehrstündigen Flug von Los Angeles nach Orlando konnten wir endlich wieder die sommerlichen Temperaturen der USA geniessen.

Unsere erste Station war ein Hotel, nahe Disney-World. Die nächsten drei Tage verbrachten wir in den verschiedenen Themenparks: Magic Kingdom, Epcot, Animal Kingdom und Disney Hollywood Studios. Disney pur! Wahnsinn, was da erschaffen wurde. Jedes kleinste Detail stimmte. Toll gemacht.







Am vierten Tag in Orlando wechselten wir das Hotel. Nicht weil uns das andere nicht gefallen hatte, sondern weil wir etwas näher bei den Universal Studios sein wollten. Denn diese standen nun auf unserem Plan.
Obwohl wir schon in L.A. in den Universal Studios waren, liessen wir es uns nicht nehmen auch in Orlando einen Blick darauf zu werfen. Und es lohnte sich. Es gab viel Neues zu entdecken. Zum Beispiel die Achterbahn „Rock it“. Der absolute Wahnsinn! Aaaaaaahhhhhhhhhhhhhh! Hilfeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!





Am Tag darauf besuchten wir „ Island of Adventure“. Ein weiterer Vergnügungspark gleich nebenan.
Hier gibt es noch viel mehr dieser Wahnsinns-Achterbahnen. Da wir den Nervenkitzel lieben, genau das richtige für uns. Haufenweise Loopings, Drehungen und Spass ohne Ende! Zum Glück hatte es nicht so viele Leute, so konnten wir die Bahnen mehrere Male erleben. Einfach klasse! Mit der Zeit wurde uns nur noch zwischendurch „schwarz vor Augen“.




Im Moment erkunden wir die Küste vom Golf von Mexiko mit einem Mietauto.
In Fort Myers konnten wir endlich unser erstes Bad im Meer geniessen. Herrlich!


Dienstag, 18. Mai 2010

Das Leben eines Paparazzi

Es sind einige Wochen vergangen, seit wir Los Angeles den Rücken kehrten.
Nun kamen wir mit vielen schönen, einzigartigen und unbeschreiblichen Eindrücken zurück in die Stadt der Stars.
Leider ist das Wetter auch in diesen Tagen nicht wie man es sich wünscht. Windig, bedeckt und etwas feucht. Nun ja, wir dachten uns, wir begraben die Idee des Sonnenbadens und gehen stattdessen noch einmal zum Walk of Fame.
Dort angekommen war der „Rote Teppich“ ausgerollt und haufenweise Sicherheitsleute positioniert. Wir waren natürlich gespannt, was da los ist!


Nach zwei, drei Schritten über den „Roten Teppich“ (YEAHHHHHHH! Wir standen auf dem „Roten Teppich“!) reihten wir uns an der Absperrung ein.
Dort konnten wir dann erkennen, dass an diesem Abend wieder ein Star seinen Hand- und Fussabdruck verewigen kann.
Plötzlich war es soweit. Nach und nach trudelten die Stars ein. Zu erst kam der Vater von Angelina Jolie, Jon Voight (von ihm haben wir nun ein Autogramm), dann Michael Clarke Duncan (Green Mile, Armageddon), Billy Bob Thornton (Armageddon), William Fichtner (Armageddon), Tom Skerritt (Top Gun) …….






…… aber jetzt geht’s richtig los. Tom Cruise, Jake Gyllenhaal und Nicholas Cage erschienen auch! (Kommentar von Beatrice: Nur eine Handlänge fehlte bis zu Nicholas Cage. „Wow, fasch hätti nä chönnä berüährä!“ ;-))




Alle waren sie da. Doch wir wussten immer noch nicht wer hier gefeiert wird. Dann kam der grosse Augenblick. Rechtzeitig zum Start seines neuen Films, wurde Jerry Bruckheimer geehrt. Also kriegten wir auch ihn noch zu Gesicht.



Wir fotografierten was das Zeug hielt…..die reinsten Paparazzi.

Sonntag, 16. Mai 2010

If you’re going to…

…San Francisco, war die nächste Stadt welche wir mit unserem Campingmobil anfuhren. Am Morgen des 7. Mai gaben wir den Camper in Oakland, einem Stadtteil von San Francisco, ab. Anschliessend machten wir uns mit dem Zug von der Provinz in die eigentliche Stadt zu unserem Hotel Sir Francis Drake.Nach drei Wochen Camping genossen wir das fein ausgestattete Zimmer umso mehr. Nach einer erholsamen Nacht machten wir uns am Morgen mit dem für San Francisco typischen öffentlichen Verkehrsmittel, dem sogenannten Cable Car, auf den Weg zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten.


In den drei Tagen besuchten wir unter Anderem den Alamo Square, die Lombart Street, Chinatown sowie die Fischermann’s Wharf mit dem bekannten Pier 39. Am Pier 39 assen wir ein Krabbensandwich und machten eine Rundfahrt mit dem Rocketboat von welchem aus wir das bekannteste aller Gefängnisse, Alcatraz sahen. Zu guter Letzt beobachteten wir die zahlreichen Seelöwen am Pier.









Natürlich durfte auch das absolute Wahrzeichen der Stadt nicht fehlen! Mit dem Mietauto überquerten wir die Golden Gate Bridge in beide Richtungen. Ein wahnsinniges Gefühl…



Route Number 1

Nach drei aufregenden Tagen in San Francisco machten wir uns entlang des Highways Nummer 1 auf den Weg nach Los Angeles. Nach den Stationen Santa Cruz und Monterey befinden wir uns im Moment in Malibu. In Monterey machten wir uns mit einem Whale-Watching-Unternehmen auf den Weg hinaus auf die raue See. Nicht allen Touristen bekam der starke Wellengang gleich gut. Shit Happens.. Mira…
Und tatsächlich, nach rund einer Stunde Fahrt hinaus aus der Bucht von Monterey sahen wir Wale. Welch ein Spektakel. Leider war das Fotografieren der Tiere nicht ganz einfach. Meist war nur der Rücken oder eine Flosse sichtbar. Der Ausflug lohnte sich trotzdem.



Eine Station weiter südlich, in der Big Sur Region (wie bei uns das Emmental) sahen wir ein ’’paar’’ Seeelefanten. Obwohl es sich um wildlebende Tiere handelte, welche sich am Strand tummelten, konnte man ohne Gefahr bis auf ein paar Meter an die Seeelefanten heran gelangen.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Im Wald der Giganten

Am 1. Mai bekamen wir nach einiger Zeit wieder den Pazifik zu sehen. Es ist immer wieder schön, wenn man eine solche Aussicht vor sich hat.
Am Strand hatte es haufenweise Schwemmholz in allen Farben und Formen. (Beatrice: Ein Paradies für mich! „Ha grad ke Wau gseh, drum has ä eifach am Strand ufgläsä! Nid so abentürlech wie du, Chlous! ;-)“)



Am nächsten Tag machten wir uns dann zu Fuss durch den südlichen Teil des Redwood Nat’l Parks. Irgendwie irrten wir mehr herum. Man hat doch tatsächlich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr gesehen ;-).
Diese Redwoods sind der reinste Wahnsinn! Dagegen sind unsere Bäume und Tannen nur Streichhölzer.
Hier einige Bilder: (Zur Verdeutlichung: Unser Camper hat ungefähr eine Länge von 7,5m.)




Schon wieder etwas dazugelernt

Unsere Fahrt erreichte am darauffolgenden Tag die Küstenstrasse (Number 1) dieser folgten wir bis Fort Bragg.
Fort Bragg liegt direkt am Pazifik und so machten wir uns mit unseren Bikes auf den Weg zur Küste.
Einbisschen „Whale watching“ (schauen ob wir Wale sehen). Leider haben wir keine gesehen. Schade!!
Einbisschen geniessen.
Da es aber ziemlich kalt war, schwangen wir uns wieder auf unsere Drahtesel und besuchten noch kurz ein Geschäft.
Da wir die Bikes vor dem Geschäft liessen (auch wenn hier in Amerika alles etwas grösser ist, kann man trotzdem seine Bikes nicht überall hin mitnehmen ;-)) sicherten wir sie mit einem Schloss. Wie man das so tut. Leider wussten wir nicht, dass es wichtig ist wie man das Schloss schliesst. Denn das mussten wir später am eigenen Leib erfahren.
5-10 min probierten wir das verflixte Schloss zu öffnen. Nichts ging! Weder so, noch so!
Nun ja auch dies ist wieder eine Erfahrung mehr. Mit unseren zwei Vorderrädern im Schlepptau und lachend, weil es doch wirklich peinlich ist, gingen wir zu einem Mechaniker.
Ein kurzes „Oh shit!“ von ihm und er hatte schon eine Lösung parat. Kurzerhand wurde unser Schloss durchtrennt. Zum Glück sind die Leute hier so hilfsbereit!